Gedenken am Mahnmal

Mahnmal an der Ruhrallee

Zwischen dem 28. und 30. April 1942 wurden 791 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 55 Gemeinden des Regierungsbezirks Arnsberg in der ehemaligen Turnhalle der Dortmunder Eintracht (heute Parkplatz der Continentalen an der Ruhrallee) gesammelt und am 30. April über den damaligen Südbahnhof ins polnische Zamość deportiert. Die Ältesten waren über 70 Jahre alt, die Jüngsten noch Säuglinge. Niemand überlebte. Die meisten wurden in den nahegelegenen Vernichtungslagern Sobibór und Belźec ermordet.

Um der Opfer zu gedenken, laden die Bonifatiusgemeinde, die evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde und die Trinitatis-Gemeinde der Selbständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche in Zusammenarbeit mit Borussia Dortmund sowie der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache auch in diesem Jahr zu einer Gedenkstunde am Mahnmal an der Ruhrallee ein.

Am 30. April 2019 um 18.00 Uhr wollen wir uns dort versammeln.