Gedenken an die Deportation jüdischer Menschen am 26. April
Im April erinnern wir uns an die Deportation von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Jahr 1942. Aus dem Regierungsbezirk Arnsberg schickten 55 Kommunen jüdische Menschen ins Sammellager an der Turnhalle des Sportvereins Eintracht in Dortmund. Am späten Vormittag des 30. April mussten sie unter Bewachung der Gestapo zum Südbahnhof am Heiligen Weg laufen, von dort wurden sie in einer 65-stündigen Zugfahrt ins Ghetto nach Zamośź gebracht. Die Deportation endete für alle 791 Menschen mit dem Tod, die meisten wurden in den nächsten Monaten in den Vernichtungslagern in Solibor und Belźec ermordet.
Am Sonntag, dem 26. April 2026, um 12.00 Uhr gedenkt die Bonifatiusgemeinde zusammen mit ihren evangelischen Nachbarn am Mahnmal an der Ruhrallee 98 der Opfer dieser Verbrechen. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

